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Carl Friedrich Abel
* 1723 in Köthen † 1787 in London

Carl Friedrich Abel wurde 1723 in Köthen geboren. Seinem Vater, Gambist am dortigen Hof, hat Johann Sebastian Bach seine Gambensonaten geschrieben.

Als Komponist und Gambist lebte Carl Friedrich Abel hauptsächlich in London, wo er 1787 starb. Unter anderem stellte er, zusammen mit Johann Christian Bach, zum ersten Mal in London die Werke Joseph Haydns vor. Abel war einer der letzten großen Virtuosen auf der Gambe. Mit seinem Tod verschwand auch allmählich das Instrument aus der Musikwelt.

Werke:

Concerto C-Dur
Suite d-Moll
Suite d-Moll (Partitur)
Suite d-Moll (Partitur)

Alexander Agricola
* 1446 in Gent † 15.08.1506 in Valladolid

Alexander Agricola war ein Komponist, Sänger und Instrumentalist. Alexander Agricola war der uneheliche Sohn des begüterten Heinric Ackerman und der reichen und erfolgreichen Geschäftsfrau Lijsbette Naps. Johann, von 1486 bis 1493 und 1496 als Sänger bei der Lieve Vrowe Broederschap in s'-Hertogenbosch nachzuweisen, war wahrscheinlich sein Zwillingsbruder.

Wahrscheinlich waren Alexander und Johann bis zu ihrem Stimmbruch Chorknaben an einer Genter Kirche, vielleicht an Sint Nikolas, der Lijsbette Naps 1467 größere Geldbeträge zukommen ließ. Lange Zeit wurde angenommen, dass es sich bei dem von 1470 bis etwa 1474 in Mailand nachzuweisenden Alexander um den Komponisten handelt, doch ist dies nach jüngeren Forschungen ausgeschlossen. Im März 1476 ist Agricola für kurze Zeit in Cambrai als Horensänger nachzuweisen. Ob es sich bei dem Organisten Alexander, der 1477 in Utrecht erwähnt wird, um Agricola gehandelt hat, muss dahingestellt bleiben. Fest steht jedoch, dass er nicht nur wegen seiner Gesangskunst, sondern auch wegen seines virtuosen Spiels berühmt war.

Für die Zeit vom 1476 bis 1491 ist nichts bekannt. Man kann nur vermuten, dass sich Agricola in dieser Zeit auch in Deutschland oder Österreich aufgehalten hat. Darauf deuten die ausnahmslos deutsche Überlieferung einiger früher Werke Agricolas und dessen Benutzung deutscher Choraltraditionen. Beweiskräftige Dokumente fehlen bislang.
Zumindest Anfang der 1490er Jahre aber war Agricola Mitglied der Hofkapelle des französischen Königs Karl VIII.. Agricolas bedeutendster Kollege war hier Johannes Ockeghem. 1491 verließ Agricola die Kapelle ohne Erlaubnis des Königs und begab sich nach Italien. Im September 1491 war Agricola gemeinsam mit dem Sänger Charles de Launoy, dem späteren Schwager Heinrich Isaacs, in Mantua. Doch schon nach kurzer Zeit setzten sich beide, wiederum ohne Erlaubnis, nach Florenz ab, wobei Charles de Launoy ein wertvolles Buch der Isabella d’Este mit sich führte, dessen Verlust sie schließlich bemerkte und das sie erst durch Vermittlung des ferraresischen Gesandten in Florenz sowie Piero de’ Medicis zurückerhielt. In Florenz wurde Agricola, protegiert von Piero de Medici, am 1. Oktober 1491 Sänger am Florentiner Dom und damit ein Kollege Heinrich Isaacs. Agricola behielt dieses Amt bis zum 30. April 1492.

Anfang Mai 1492 verließ er Florenz, alarmiert von einem Brief des französischen Königs an Piero de Medici, worin die dringende Bitte geäußert wurde, Agricola möge sofort nach Frankreich zurückkehren. Doch Agricola gehorchte nicht, sondern ging nach Neapel an den Hof Ferdinands I. (1458–-1494), wo er Mitte Mai für etwa vier Wochen Aufnahme fand. Der französische König drängte weiter auf Agricolas Rückkehr, und da es Ferdinand aus politischen Gründen nicht opportun erschien, sich dem König entgegenzustellen, ließ er Agricola trotz großer Bewunderung für dessen Gesangskunst im Juni 1492 ziehen. Kürzere Aufenthalte in Rom und Florenz einlegend, kehrte Agricola nach Frankreich zurück und trat dort noch im selben Jahr seinen Dienst an.
Doch lange scheint Agricola auch diesmal nicht in Frankreich geblieben zu sein. Denn aus Briefen geht hervor, dass er und Johannes Ghiselin sich bereits im Februar und März 1494 wieder in Neapel am Hof Alfons II. aufhielten, der seit Anfang des Jahres regierte. Zu einer Anstellung kam es jedoch diesmal nicht. Wahrscheinlich kehrte Agricola wieder nach Frankreich in sein altes Amt zurück\semikolon wenigstens bis zum Tod Karls VIII. 1498 dürfte dies der Fall gewesen sein.

Am 6. August 1500 wurde Agricola Kantor in der Kapelle Philipps des Schönen. Dieser Kapelle, damals wohl das führende Ensemble Europas, gehörten Pierre de la Rue und Nicholas Champion (Clais le Liegeois) an. Die bevorzugte Stellung, die Agricola auch hier einnahm, erhellt u.a. der Umstand, dass er 1501 als Präbendar in Gorkum (heute Gorinchem) und Valenciennes verzeichnet wird.
Die Hofkapelle begleitete den Herzog stets auf dessen Reisen, denn damals waren die Treffen der Herrscher oder deren Einzüge in die Städte auch musikalische Großereignisse. Man darf also davon ausgehen, dass Agricola sich im Gefolge des Herzogs befand, als dieser im November 1500 nach Luxemburg reiste, und dass er auch dessen erste Spanienreise vom 4. November 1501 bis zum 8. November 1503 mitgemacht hat. Höhepunkte dieser Reise waren der Einzug in Paris am 25. November 1501 (wozu wahrscheinlich Loyset Compères Motette Gaude prole regia erklang); im Mai 1502 die Begrüßung des Herzogspaares durch Ferdinand von Aragonien und Isabella von Kastilien in Toledo; Besuche in Madrid, Guadalajara und Sigüenza; im Februar 1503 die Begegnung mit den Mauren von Saragossa und den Mysterienspielen von Perpignan; im März 1503 das Treffen mit dem französischen König in Lyon; und am 11. April 1503 die Begegnung Philipps mit seiner Schwester Margarete, die mit Philibert von Savoyen verheiratet war. Anschließend ging die Reise weiter nach Deutschland, wo Philipp am 13. September 1503 in Seefeld seinen Vater Maximilian I. traf.

Die zweite Spanienreise des Herzogs, an der Agricola mit Sicherheit teilgenommen hat, begann am 10. Januar 1506. Die Reise wurde auf dem Wasserwege unternommen, die Sänger und Instrumentalisten hatten ein eigenes Schiff. Am 13. Januar 1506 trieb ein Sturm einen Teil der Flotte, auch das Schiff der Musiker, nach Falmouth ab. Am 27. April 1506 landete die Flotte in A Coruña. Philipp und sein Gefolge zogen für den Sommer nach Valladolid und später nach Burgos, wo er einem Fieber erlag. Auch Agricola starb vor den Toren Valladolids. (http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Agricola)

Werke:

5 Chansons à 3 für 3 Stimmen oder Instrumente
5 Instrumentalstücke für 3 Instrumente

Daniel Ahlert

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Werke:

Divertimento di camera Nr. 1

Tomaso Albinoni
* 08.06.1671 in Venedig † 17.01.1751 in Venedig

Albinoni wurde 1671 in Venedig geboren. Sein Vater war seit 1684 Inhaber einer Spielkartenfabrik. Tomaso Albinoni wurde im väterlichen Betrieb ausbildet. Parallel erhielt er Violin-, Gesangs- und Kompositionsunterricht.

Zunächst komponierte Albinoni Opern für Venedig und ab 1703 auch für andere Städte. Außerdem schrieb er Instrumentalwerke, die er bis 1735/36 in acht Sammlungen veröffentlichte. Hinzu kam eine Sammlung mit Solokantaten. Seit 1709 widmete er sich dann ausschließlich der Musik. Den Höhepunkt seiner Karriere erlebte Albinoni im Jahre 1722 nach der Veröffentlichung der 12 Concerti a cinque op. 9. Das Nachlassen seiner Schaffenskraft und das Fehlen einer festen Anstellung führten dazu, dass Albinoni die letzten Jahre seines Lebens in bescheidenen Verhältnissen verbringen musste. Er starb 1751 in Venedig.

Werke:

Concerto op.VII Nr. 6

Michael Altenburg
* 27.05.1584 in Alach † 12.02.1640 in Erfurt

Michael Altenburg war ein deutscher Theologe und Komponist. Er ist als Schöpfer von populären Kirchenliedmelodien und als ihr Bearbeiter in zeitgenössischen Musikformen von Bedeutung.

Michael Altenburg war der Sohn des Schmiedes Ulrich Altenburg, wurde in Erfurt geboren und besuchte dort das Ratsgymnasium. 1601 wurde Altenburg Kantor an der Andreaskirche, studierte bis 1602 Theologie und wurde 1607 Rektor der Erfurter Reglerschule. 1609 gab er die Lehre auf und wurde Pfarrer in Ilversgehofen und Marbach bei Erfurt bis 1610. Von 1610 bis 1622 folgte eine Pfarrstelle in Tröchtelborn, seit Anfang 1622 in Großen-Sömmerda. In Tröchtelborn fand er offenbar eine leistungsfähige Kantorei vor, die er ausbaute und für die er die meisten seiner Stücke komponierte\semikolon von hier aus drang sein musikalischer Ruhm ins Land, so dass ihm Michael Praetorius die musikalische Ausbildung seiner Söhne anvertraute. Die heranziehenden Gräuel des Dreißigjährigen Krieges hinderten Altenburg an weiteren Kompositionen. Er und seine Familie litten unter Truppendurchmärschen, Einquartierungen und Plünderungen. Seine Gemeinde wurde durch die Pest drastisch reduziert, seine Frau Katharina und zehn seiner 13 Kinder starben. Er floh vor den Kampfhandlungen zurück nach Erfurt, wo er 1637 Diakon bei den Augustinern und seit 1638 Pfarrer an der Andreaskirche war. (http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Altenburg)

Werke:

2 Intraden (1620) für sechs Instrumente

Elias Nikolaus Ammerbach
* 1530 in Naumburg † 29.01.1597

Elias Nikolaus Ammerbach war ein deutscher Organist und Arrangeur der Renaissancezeit. Er gab die erste gedruckte Sammlung von Orgelmusik in Deutschland heraus. Ammerbach besuchte die Universität Leipzig (1548–-1549) und war anschließend, vermutlich bis an sein Lebensende, Organist an der Thomaskirche.

Er war drei mal verheiratet. Dem Vorwort seiner Veröffentlichung von 1571, einem Orgeltabulaturbuch, lässt sich entnehmen, dass er Auslandsreisen zu Studienzwecken gemacht hat, allerdings gibt es dazu keine näheren Angaben. Ammerbachs Sammlung ist das erste Beispiel der heute als "Neue Deutsche Orgeltabulatur" bekannten Notation, die noch im achtzehnten Jahrhundert gebraucht wurde. Sie verwendet ausschließlich Buchstaben für Tonhöhen und darüber platzierte rhythmische Symbole. Ammerbachs Tabulaturen enthalten Arrangements verschiedener beliebter Komponisten der Mitte des 16. Jahrhunderts, unter anderen Ludwig Senfl, Heinrich Isaac, Josquin Desprez, Clemens non Papa und besonders Orlande de Lassus. (Kompositionen von Ammerbach selbst sind dagegen nicht bekannt.) Die säkulare Musik in Ammerbachs Veröffentlichungen weist deutsche Titel auf, die sakralen Werke lateinische. In seiner letzten Veröffentlichung (1583) findet sich eine größere Zahl von Bearbeitungen italienischer Madrigale für Tasteninstrumente. (http://de.wikipedia.org/wiki/Elias_Nikolaus_Ammerbach)

Werke:

4 Tänze (1583) für 4 Instrumente

Hans Andreae
* 24.05.1908 in Zürich † 24.05.1978 in Zürich

Ausbildung in Zürich und bei Eduard Erdmann in Köln. Ausgedehnte Tätigkeit als Pianist und Cembalist. 1937-73 für beide Instrumente Lehrer am Konservatorium Zürich.

Zwischen 1950 und 1970 in Zürich führend in Continuoparten. Ur- und Erstaufführungen von Cembalokonzerten. Begleiter berühmter Solisten. Konzertauftritte in England, Deutschland, Holland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz. Cembalist im Zürcher Kammertrio mit Rudolf Baumgartner (Violine) und Carlo Maria Schwamberger (Viola da Gamba). Einzige wichtige Komposition: Zehn Duette im alten Stil für zwei Altblockflöten. (http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D20532.php)

Werke:

Zehn Duette im alten Stil

Juan Arnez
* 1950 in Colomi

Bolivianischer Autor und Komponist, Musiker und Sänger
Instrumente: Gitarre, Charango, Quenas, Quena-quenas, Zampoñas, Tarkas, Pinkillos usw.

1950 geboren in einer Bauernfamilie des Stammes der Quechuas in Colomi in der Nähe von Cochabamba, Bolivien

1968 Beginn der Musikerlaufbahn in der Gruppe „Kusi Huaynas“ in Cochabamba
1969 Abreise nach La Paz mit „Los Kusis de Bolivia“ Festivals, Radio-, Fernseh- und Theaterauftritte Schallplattenaufnahmen

1970-74 verschiedene Tourneen in Chile, Peru und Argentinien
1974 Tournee in Europa
Konzerte in Belgien, Holland, Schweiz, Deutschland und Frankreich
Teilnahme an verschiedene Folkfestivals

1989-94 Planung und Komponieren der Stücke für das Werk „Inkallajta“ als musikalisches Experiment für die Zusammenarbeit mit einem Chor

1992-2001 Verschiedene Konzerte „Navidad Criolla“ von A. Irigaray im In- und Ausland mit Prof. Kurt Pahlen, u. a. im Opernhaus Zürich und Casino Bern.
1994-2000 Auftritte mit der Gruppe „Los Kusis“ und als Solo-Musiker und Sänger

2003 Uraufführungen der Werke „Misa Pacha Mama“ mit dem Chor des Gymnasiums NMS in Bern und „Navidad Andina“ in Raron, Brig und Domodossola mit den Spirit Singers vom Kollegium Brig
2004 Konzerte „Misa Pacha Mama“ in Trubschachen, Brig und Lyss
Tournée in Bolivien mit den Spirit Singers vom Kollegium Brig
Konzerte „Misa Pacha Mama“ in Langenthal und Bern, „Navidad Andina“ in Schaffhausen
2006 „Misa Pacha Mama“ mit dem Tertiachor des Gymnasiums Thun Schadau unter der Leitung von Rolf Wüthrich
2007 Konzerte „Misa Pacha Mama“ in Konolfingen
2007 Uraufführungen in Brig und Bern des neuen Werkes „Misterium del socavon“ mit den Spirit Singers vom Kollegium Brig und dem Ensemble Da Capo von Visp unter der Leitung von Stefan Ruppen und Johannes Diederen.
Konzerte „Misa Pacha Mama“ in Bern und in der Lenk
2009 „Misa Pacha Mama“: Theaterversion mit der Schule Langnau
„Movimiento del Mundo“: Projekt mit Gymnasium Schadau, Uraufführungen in Bern und Thun

2010 Mitwirkung beim Fest der Kirchenmusik ‚vielklang‘ in Winterthur („Navidad Andina“)
2011 „Misa Pacha Mama“ mit dem Chor Ensemble vocal de Neuchâtel (Leitung von Steve Dunn) in Neuenburg, Genf und Rolle
2012 „Misa Pacha Mama“ und „Navidad Andina“ mit den Chören „joyfulvoices“ und „Nuevo proyecto“ (Leitung Dieter Wagner) in Frick und Bottmingen
„Misa Pacha Mama“ mit dem Singkreis Wohlen (Leitung Dieter Wagner) im Mai

Direkt zur Webseite von Juan Arnez

Werke:

Bolivianisches Requiem - Misterium del socavón
Bolivianisches Requiem - Misterium del socavón (Chorpartitur)
Inkallajta. Musica de Bolivia. Obra Coral

Carlo Arrigoni
* 06.12.1697 in Florenz † 19.08.1744 in Florenz

Carlo Arrigoni wird in der Musikgeschichtsschreibung als Komponist, Lautenvirtuose und Kapellmeister aufgeführt. Er wurde 1697 in Florenz geboren und starb dort 1744. Zu Beginn seiner Laufbahn war er Hauskapellmeister am Hofe des Prinzen von Carignan. Wenig später, ab ca. 1718 findet man seinen Namen bei der Florentiner Hofkapelle. Der intensive Austausch der Wiener- mit der Florentiner Hofkapelle führte Arrigoni nach Wien.

1732/33 bereiste Arrigoni London und leitete mit Giuseppe Sammartini die Konzerte der Londoner Hickfords-Hall. In dieser Zeit wirkt er auch in der Opera of the nobiliti, einem gegen Händel gerichteten Opernunternehmen, und komponiert die erfolgreiche Oper "Fernando". In London trat Arrigoni auch als Sänger und Lautenist auf. Seine Werke zeigen eine überaus elegante ud durchsichtige Satzweise, in der sich die Mandoline mit barockem Laufwerk und virtuosen Arpeggiotechniken von ihrer klangvollsten Seite zeigen kann.

Werke:

Concerto (Barock-Mandoline solo)

Pierre Attaignant
† 1522 in Paris

Pierre Attaingnant (auch: Attaignant) war ein französischer Musiknoten-Drucker, Musikverleger, Buchhändler und Komponist.

Die Angaben seines Geburts- und Sterbejahres sind unterschiedlich, vermutlich wurde er 1494 in Nordfrankreich geboren und starb 1552 in Paris. Der Nachname wird überwiegend als Attaingnant angegeben, aber auch andere Schreibweisen wie z.B. Attaignant, Ataignant, Atignan(t) etc. sind bekannt. Er veröffentlichte viele Werke französischer Komponisten, insbesondere Chansons. Von 1528 bis 1552 erschienen mehr als 50 Chansonsammlungen. Unter anderem publizierte er die Werke von Pierre Passereau. Außerdem veröffentlichte er einige „Tanzbücher“.

Um 1527/1528 erfand er eine Variante des Notendrucks, die das Drucken in einem Arbeitsgang erlaubte. Jedes Notenzeichen, jede Notentype war mit einem kleinen Segment der Notenlinien umgeben, sodass man das gesamte Notenbild mosaikartig zusammensetzen konnte. Attaignant stellte pro Auflage 1000 und mehr Exemplare her. Er war mit seiner Variante des Notendrucks ein Pionier und Vorbild für viele Notendrucke des 16. und 17. Jahrhunderts und bis 1552 Inhaber des königlichen Monopols, das er dann an Robert Ballard und Adrian Le Roy (Le Roy & Ballard) verlor.
Nach seinem Tod führte seine Witwe Claude, Tochter des Universitätsbuchhändlers und Verlegers Philippe Pigouchet zu Paris, das Geschäft bis 1558 fort. (http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Attaingnant)

Werke:

Pierre Attaignant's Tanzbücher. 1
Pierre Attaignant's Tanzbücher. 2. Buch Pierre Attaingnant: Second Livre de Danceries 1547 zu vier Stimmen

Laxrence Axelrod

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Werke:

Mandala No. 4
Sonata breve für Viola und Klavier

Giuseppe Sammartini
* 06.01.1695 in Mailand † 1750 in London

Giuseppe Sammartini wurde 1695 in Mailand geboren und starb 1750 in London, er ist der sogenannte „Londoner Sammartini“. Seinen jüngeren Bruder Giovanni Battista ca.1700 in Mailand geboren und dort 1775 gestorben, nennt man den „Mailänder Sammartini“.

In den alten Notenducken finden sich zahlreiche Varianten der Namen dieser hochangesehenen italienischen Musiker von Saint Martin über S. Martini bis zu San Martino. Giuseppe war Oboist und Komponist und begab sich um 1728 nach London. Als Oboensolist spielte er unter Händels Leitung im „Kings Theatre“. Er wurde Musiklehrer des Prince of Wales, der Sohn König Georg II. Es ist anzunehmen, dass er neben Oboe auch andere Holzblasinstrumente, wie Block- und Traversflöte spielte, denn für diese Instrumente komponierte er zahlreiche Werke. In London veröffentlichte er als opera prima 6 Sonaten für Flöte oder 2 Flöten und Basso continuo. Diesem 1. Opus folgten neben Vokal- und Bühnenwerken, zahlreiche Kammermusikwerke, die stets mit Angaben zu unterschiedlicher Instrumentenwahl versehen sind.

Werke:

Sonata IV

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