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Raffaele Calace
* 1863 in Neapel † 1934

Schon mit 14 Jahren, nach dem Tod seines Vaters, übte Raffaele Calace den Beruf des Instrumentenbauers aus und führte mit seinem Bruder Niccolo die gemeinsame Werkstatt in Neapel.

Für seine vorzüglich gebauten Instrumente erhielt er zahlreiche Ehrungen u.a. 11 Goldmedaillen, 8 Silbermedaillen, 4 Ehrenkreuze. Die heute noch erhaltenen Tondokumente stellen ihn als herausragenden Virtuosen auf der Mandoline und dem Mandoloncello dar. Ab 1910 konzertierte er international (Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich, Japan) und erlangte 1925 die Ehre, im Kaiserhof vor der Kaiserlichen Hoheit in Japan spielen zu dürfen. 1902 veröffentlichte er ein 6-bändiges Schulwerk, welches die Mandolinentechnik von den Grundlagen bis zum Virtuosentum darstellt. Seine Solowerke für Mandoline im romantischen Kompositionsstil verfolgen auch die progressive Ausbildung eines Mandolinenspielers.

Werke:

Carillon
Dieci Danze op. 1–10
Notturno Cielo Stellato
Silvia (Gavotta) op. 187

Leonhard von Call

siehe: von Call

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Conny Campagne
* 26.08.1922 in Amsterdam

Conny Campagne wurde am 26. August 1922 in Amsterdam geboren. Sie lebte eine Zeitlang auf Java, Indonesien, und kam 1946 nach einigen Jahren japanischer Internierung, zurück in die Niederlande.

Sie wurde in den Hauptfächern Klavier und Blockflöte, sowie im Nebenfach Bratsche ausgebildet. Komposition studierte sie bei J. Th. Lohmann und Fritz Büchtger.

Werke:

10 ungarische Tänze
Country dances
Suite für zwei Altblockflöten
Tanzfolge (1993)
Trio

Diomedes Cato
* 1560 in Treviso † 1618

Diomedes Cato war ein italienischer Komponist und Lautenist der Renaissance und des Frühbarock, der in Polen gewirkt hat.
In verschiedenen zeitgenössischen Berichten und Quellen wird er oft nur als Diomedes erwähnt. Um 1565 floh seine Familie, die protestantisch war, vor der Inquisition nach Polen und ließ sich dort nieder. Cato kam als Lautenist in den Dienst von König Sigismund III. Wasa.

Catos kompositorisches Schaffen umfasst mehrstimmige Instrumental- wie Vokalmusik, darunter Präludien, Fantasien, Fugen, Tänze, wie Gaillarden und Passamezzos, sowie Madrigale. Er vermischte den Stil der Spätrenaissance mit dem des Frühbarock genauso, wie italienische Idiome mit polnischen Volksthemen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Diomedes_Cato)

Werke:

Fuga und Fantasia zu vier Stimmen

Prospero Cauciello
* 1730 in Neapel † 1790

Prospero Cauciello (ca. 1730-1790) wirkte in seiner Geburtsstadt Neapel als Musiker in der königlichen Kapelle.

Darüber hinaus ist über seine Biografie nur wenig bekannt. Offenbar hat er diverse Frankreichreisen unternommen. Cauciellos Kompositionen sind geprägt vom galanten Stil, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Frankfreich modern war. Ins Ohr gehende Melodien, aparte Rhythmen und Akkorde lassen eine abwechslungsreiche Musiksprache entstehen.

Werke:

Sei Duetti Nr. 1 und 2
Sei Duetti Nr. 3 und 4

Eustache du Caurroy
* 1549 in Gerberoy † 07.08.1609 in Paris

Eustache du Caurroy war ein französischer Komponist der Renaissance. Ab 1570 zunächst als Sänger im Dienst der französischen Könige Karl IX., Heinrich III. und Heinrich IV. tätig, wurde er bald als Komponist bekannt und gewann 1575 und 1576 den Kompositionswettbewerb von Evreux, unter anderem mit der Motette Tribularer si nescirem. 1595 wurde er Hofkapellmeister und Compositeur de la musique de la chambre (Kammerkomponist). Daneben war er als Kanoniker in diversen Städten tätig.

Der Nachwelt blieb du Caurroy vor allem aufgrund seiner Totenmesse (Missa Pro Defunctis) in Erinnerung, die erstmals 1610 beim Begräbnis des ermordeten König Heinrich IV. Verwendung fand und von da an 115 Jahre lang fester Bestandteil bourbonischer Trauerfeierlichkeiten war.
Zu seiner Zeit war du Caurroy eine sehr bekannte Persönlichkeit und wurde mit zahlreichen Ehrenbezeugungen bedacht. Dieser außerordentliche Erfolg beruht auf einer simplizistischen Faktur seiner Werke, die sich von den harmonischen und kontrapunktischen Manierismen der Jahrhundertmitte betont abheben will.
In der Tat stellt du Caurroys Werk ein "Abbild einer Weltordnung" (Jean-Michel Vaccaro) dar, in dem sein dezidiert konservativer Klassizismus bald als musikalische Pathosformel des "neuen", bourbonischen Frankreichs gelesen werden konnte.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Eustache_du_Caurroy)

Werke:

3 Fantasien für 3 Instrumente

Giovanni Cavaccio
* 1556 in Bergamo † 11.08.1626 in Bergamo

1583 nennt er sich "Maestro di capella del duomo di Bergamo". 1599 ist er laut Vorwort des 6. Buches seiner 5stm. Madrigale inzwischen Kapellmeister an S. Maria Maggiore in Bergamo. Weder für die Behauptung von Fétis, dass Cavaccio Sänger in der bayerischen Hofkapelle gewesen sei, noch für einen Aufenthalt in Rom und Venedig liegen Beweise vor.

Cavaccios Tokkaten in den Sudori 1626 zeigen strenge Imitation nach Ricercar-Art ohne Ornamentik. Auch seine Ricercari sind altertümlich streng, ähnlich übrigens seine Kanzonen von 1597 und 1626.
(Quelle: Engel, Hans: Cavaccio. In: Blume, Friedrich: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Band 2, Bärenreiter-Verlag, Kassel 1952, Sp. 920)

Werke:

2 Canzoni für 8 Instrumente (Stimmen) in 2 Chören

Girolamo Cavazzoni
* 1520 in Urbino † 1577

Girolamo Cavazzoni (Hieronimo d'Urbino, * um 1520 in Urbino; gest. nach 1577) war ein italienischer Organist und Komponist.

Der Sohn des Komponisten Marco Antonio Cavazzoni wurde nach seiner Ausbildung zunächst Organist am Hof der Herzöge Gonzaga in Mantua. Er überwachte den Bau der Orgel in der Hofkirche Santa Barbara des Palazzo Ducale, wo er bis 1577 als Organist wirkte.
Von seinen Kompositionen sind in drei Bänden Ricercares für Tasteninstrumente, außerdem zwei Canzonas nach Josquin Des Prez und Pierre Passerau, drei Messen, vier Magnificats und zwölf Hymnen überliefert.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Girolamo_Cavazzoni)

Werke:

2 Ricercari (1551) für 3 Instrumente

Hans Chemin-Petit
* 24.07.1902 in Potsdam † 12.04.1981 in Berlin

Hans Chemin-Petits Hauptwerke entstammen dem Gebiet der chorsymphonischen Vokalmusik. Es werden häufig kontrapunktische Gestaltungsformen berücksichtigt.

Hans Helmuth Chemin-Petit studierte von 1920 bis 1926 an der Musikhochschule Berlin Violoncello bei Hugo Becker und Komposition bei Paul Juon, seine musikalische Laufbahn begann er als Cellist. Ab 1929 unterrichtete er an der Akademie für Kirchen- und Schulmusik in Berlin. 1936 wurde er zum Professor an der Berliner Musikhochschule ernannt.
Chemin-Petits Hauptwerke finden sich auf dem Gebiet der chorsymphonischen Vokalmusik, vor allem seine Kantaten und Psalmvertonungen. Auffallend ist seine große Vorliebe für kontrapunktische Gestaltungsformen, wie Kanon, Fuge und Passacaglia, die er bis in ihre kompliziertesten Ausprägungen hinein mit souveräner Meisterschaft zu gestalten vermochte.
Direkt zur Webseite von Hans Chemin-Petit
Weitere Werke auf: www.merseburger.de

Werke:

Kleine Suite im alten Stil

Giovanni Paolo Cima
* 1570 † 1622 in Mailand

Giovanni Paolo Cima war ein italienischer Komponist und Organist des Frühbarock.

Giovanni Paolo Cima war einer der führenden Musiker in Mailand zur Zeit der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert. Ab 1610 war er Musikdirektor und Organist an der Kirche S. Celso. Er komponierte überwiegend geistliche Musik, hierzu gehören auch seine 6 Kirchensonaten, die um das Jahr 1610 entstanden. Cima setzte in diesen Sonaten erstmals die Violine als Soloinstrument ein und schuf mit zwei dieser Sonaten früheste Beispiele der Triosonate. Sein jüngerer Bruder Giovanni Andrea Cima (1580 bis nach 1627) war ebenfalls als Komponist und Organist in Mailand tätig. (http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Paolo_Cima)

Werke:

2 Canzoni da sonar für 4 Instrumente

Andrea Cima

Andrea Cima war um 1617 Organist an S. Maria delle Rosa zu Mailand, später Kapellmeister an S. Maria Maggiore in Bergamo. Näheres ist nicht über in bekannt.

Andrea und Gian Paolo Cima waren Brüder; ob auch verwandschaftliche Beziehungen zu Giovanni Batt. und Tullio bestehen, ist nicht festzustellen. In ihrer stilistischen Einstellung stehen alle sich in der Entwicklung des konzertanten Kirchenstils nahe.
(Quelle: Fellerer, Karl Gustav: Cima. In: Blume, Friedrich: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Band 2, Bärenreiter-Verlag, Kassel 1952, Sp.1439ff)

Werke:

2 Canzoni da sonar für vier Instrumente

Francesco Civitareale
* 09.11.1959 in Vittorito

Francesco Civitareale studierte am Konservatorium "Santa cecilia" in Rom, u.a. Kontrabass bei Frederico Rossi. Weitere Studien absolvierte er bei Muti, Slavi und Pederzani.

Er ist Preisträger des Wettbewerbs "Junge Solisten" in Castel San Angelo. Als Dozent wirkte er zwei Jahre am Konservatorium des Vatikan und konzertierte in verschiedenen Ländern.

Werke:

Danza delle Streghe

Loyset Compère
† 16.08.1518 in Saint-Quenitin

Loyset Compère (* um 1440/45 in der Diözese Arras oder im Hainaut, Hennegau) war ein franco-flämischer Komponist, Sänger und Kleriker. Nach Jean Molinet (1435–-1507), der Compère gut kannte, entstammt der Komponist einer Familie aus Saint-Omer.

Ein Mailänder Dokument von 1476 führt ihn als Kleriker aus Arras auf, das in der Nähe von Saint-Omer liegt. Dessen ungeachtet sicherte ein Erlass Karls VIII. von Frankreich im April 1494 Compère die französische Nationalität zu und erwähnte sogar ausdrücklich, dass Compère aus dem Hennegau stammte. Dieser offensichtliche Widerspruch ist nicht geklärt.
Über Compères Ausbildung ist nichts bekannt. Vielleicht stand er in den 1460er-Jahren in Verbindung mit dem französischen Königshof, denn seine früheste Komposition Puis que si biene (vor 1465) befindet sich in einer Handschrift, die das Repertoire der französischen Hofkapelle überliefert. Auf eine Verbindung zu Cambrai weist Compères Motette Omnium bonorum plena, die vielleicht anlässlich der Weihe der Kathedrale von Cambrai am 5. Juli 1472 oder anlässlich eines Treffens des französischen und burgundischen Hofes am 16. und 17. Oktober 1468 in Cambrai entstanden ist. Compères Motette, die bereits das Werk eines reifen Meisters ist, zitiert Hayne van Ghizeghems bekannte Chanson De tous biens plaine.

Dokumentarisch fassbar wird Compère erstmals in Mailand. Die Herzöge von Mailand pflegten enge Beziehungen zum französischen Königshof, und so verwundert es nicht, dass Herzog Galeazzo Maria Sforza sich am 23. November 1472 brieflich an Johannes Ockeghem mit der Bitte wandte, ihm bei der Rekrutierung von Sängern für seine seit 1471 im Aufbau befindlichen Hofkapelle behilflich zu sein. Zu den verpflichteten Sängern gehörte Compère. Am 15. Juli 1474 wurde er als ein neues Mitglied der Hauptkantorei der Kapelle verzeichnet. Sein Name taucht auch in Listen vom 30. März und 4. Dezember 1475 auf. Der bedeutendste Kollege Compères war Gaspar van Weerbeke.
Im September 1476 bemühte sich der Herzog, für Compère ein Benefizium an Saint-Georigio-de-Catasijs in Pavia zu erlangen, das aber bereits vergeben war. Nach der Ermordung des Herzogs am 26. Dezember 1476 endete Compères Karriere in Mailand. Am 7. Januar 1477 beschloss der Hof, die Kapelle zu verkleinern. Ein Dokument vom 6. Februar 1477 nennt Compère unter denen, die man entlassen hatte. Compère ging, begleitet von Jehan Fresneau, nach Frankreich.
Vielleicht fand er einige Zeit Anstellung am Hof von Herzog Jean II. von Bourbon († 1488) in Moulins. Anlass für diese Vermutung gibt der auffällige Umstand, dass Compère drei Gedichte des Herzogs vertont hat. Diese Hypothese ist jedoch durch keinen dokumentarischen Hinweis untermauert.
1486 diente Compère jedenfalls in der von Johannes Ockeghem geleiteten Kapelle des französischen Hofes. Eine päpstliche Bulle vom 28. Juli 1486 nennt ihn einen Kleriker aus der Diözese Arras und chappelain ordinaire et chantre des französischen Königs.

In einem Dekret Karls VIII. von Frankreich vom April 1494 wurde nostre cher und bien amé chappelain ordinaire et chantre de nostre chapelle maistre Loys Compère, natif du pays de Haynault, nach Einreichung einer humble supplicatcion die französische Nationalität bestätigt, die er offensichtlich vorher nicht besessen hatte, und ihm damit zugleich der Besitz jener Benefizien in Frankreich zugesichert, die ihm in seiner Eigenschaft als Mitglied der königlichen Kapelle verliehen worden waren.
Von Juni 1492 bis zum Mai 1493 war Compère Kleriker an Notre Dame in Paris, einer Kirche, an welcher der König gern verdiente Mitglieder seiner Kapelle unterbrachte. Hier wurde Compère am 2. März 1493 zum Priester der Kathedrale geweiht und tauschte kurze Zeit später zwei Benefizien an Notre Dame und Sainte-Trinité in Montlhéry gegen eine Pfründe in Voyenne (Diözese Laon) ein.
Im Herbst 1494 begleitete Compère König Karl VIII. auf dessen Feldzug nach Italien. In einem Brief vom 7. Oktober 1494 schrieb Ferrante d’Este an seinen Vater, den musikbegeisterten Herzog Ercole I. d’Este von Ferrara, dass er Compère in Casale Montferrato getroffen habe. Compère entschuldige sich vielmals, nicht in der Lage zu sein, Euer Gnaden mit einigen guten Kompositionen versorgen zu können, denn die Werke, die er bei sich habe, seien alt. Er sagte, dass er in Frankreich seine Bücher zurückgelassen habe, in denen er einige gute neue Kompositionen habe, und er würde sich glücklich schätzen, Euer Gnaden zu befriedigen, sobald er dazu in der Lage sein wird. Vermutlich verbrachte Compère den Januar 1495 in Rom, als Karl und dessen Truppen die Stadt okkupierten. Die 1495 oder kurz danach ausgeführte Niederschrift einiger repräsentativer Motetten Compères im Chorbuch I-Rvat C.S.15 (Crux triumphans, Propter gravamen, Quis numerare queat, Sile fragor) dürfte auf diesen Aufenthalt zurückgehen. Diese Kompositionen sind entweder in Italien entstanden oder es handelt sich bei ihnen um einige der von Ferrante d’Este erwähnten alten Kompositionen.

Im Juli 1495 war Compère Zeuge der Schlacht bei Fornovo und schrieb zur Feier des französischen Sieges den Chanson Vive le noble roy.
Zwischen dem 30. April 1498 und dem 5. Mai 1500 war Compère doyen an der Kollegiatskirche Saint-Géry in Cambrai, wo er 48 Kanonikern vorstand. Wenigstens seit 1500 besaß Compère das Bakkalaureat des Kirchen- und Zivilrechts. Von 1500 bis 1503 oder 1504 bekleidete er den Posten des Propstes der Kollegiatskirche Saint-Pierre in Douain. Dort hatte er offenbar keinen einfachen Stand\semikolon denn 1503 hoben die Herren der Stadt die Immunität des Klosters auf und erkämpften sich mit Gewalt Zugang zum Haus Compères.
Compère gab seinen Posten in Douain zugunsten Pierre Duwez auf, eines früheren Musikers der burgundischen Hofkapelle, der eine Propstei in Condé besessen hatte, die wiederum Josquin Desprez im Mai 1504 übernahm. Seine letzten Jahre verbrachte Compère an der Kollegiatskirche in Saint-Quentin, wo er seit November 1491 Kanoniker war und eine Gebühr auf ein Benefizium in der Diözese von Coutances gezahlt hatte.
Trotz seiner Pfründe blieb Compère auch nach 1498 der französischen Kapelle verbunden. So komponierte er die Motette Gaude prole regia für den Empfang Philipps des Schönen am 25. November 1501 in Paris. Der Text, ein Gebet an die Heilige Katharina von Alexandria, schildert im Lob der Heiligen die Verbundenheit Frankreichs und Flanderns. Die Motette Sola caret monstris, 1507 komponiert, enthält eine bittere Diatribe gegen Papst Julius II. zugunsten König Ludwigs XII..
Compère starb am 16. August 1518 in Saint-Quentin. Er wurde mit großen Ehren in der dortigen Kollegiatskirche begraben.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Loyset_Comp%C3%A8re)

Werke:

3 Chansons für 3 Stimmen oder Instrumente
3 Italienische Lieder für vier Singstimmen oder Instrumente

William Cornysh
* 1468 in East Greenwich † 1523 in Gut Hylden, Kent

William Cornysh (Cornish) war ein englischer Komponist.

Unter Heinrich VII. und besonders unter seinem Nachfolger Heinrich VIII. erlebte das musikalische Leben am englischen Hof eine beachtliche Entwicklung. Die Musik eroberte neben ihrer sakralen auch eine profane Bedeutung, Musik wurde zu einer der Vergnügungen der höfischen Gesellschaft. Cornysh stand besonders bei Heinrich VIII. in hohem Ansehen. 1513 wurde er zum Master of the Children bestellt und erhielt nach seiner Demission das Gut Hylden als Alterssitz.
Neben sakralen Werken schuf er auch etliche weltliche Instrumental- und Vokalwerke, deren Texte zum Teil von ihm selbst stammten. Stilistisch steht er der franko-flämischen Schule nahe.
(http://de.wikipedia.org/wiki/William_Cornysh)

Werke:

4 Instrumentalstücke für drei Instrumente

Michel Corrette
* 10.04.1709 in Rouen † 21.01.1795 in Paris

Die Kompositionen Michell Correttes sind geprägt vom Rokoko. Er verdiente als Musiker seinen Lebensunterhalt als Organist. Michel wurde 1758 Organist am Grand Collège des Jesuitenordens in Paris, bis zu dessen Vertreibung im Jahre 1762. 1780 wurde er zum Organisten des Herzogs von Angoulême ernannt.

Sehr gut verdiente er mit zahlreichen von ihm verfassten Schulwerken für alle gängigen Instrumente seiner Zeit. Bedeutend ist seine Mandolinenschule (Lyon 1772). Neben Duos für 2 Mandolinen ist auch die dreisätzige Sonate für Mandoline und bezifferten Bass (Pan KM 2063) darin abgedruckt.

Werke:

Sonate pour la Mandoline

Francisque Croubel
* 1611 in Cremona

Pierre-Francisque Caroubel (*1556, gestorben im Sommer 1611 oder 1615) war ein französischer Geiger und Komponist.

Caroubel wurde in Cremona geboren. Ab 1576 lebte er in Paris und arbeitete dann mit Michael Praetorius zusammen am Hofe des Herzogs von Braunschweig in Wolfenbüttel.
Er ist bekannt für seine Tanzmusiken, Bransles und Galliarden, von denen einige nach seinem Tod im Sammelband „Geheimnis der Musen“ (Amsterdam, 1615) veröffentlich wurden. Ein Teil der von Praetorius in Terpsichore Musarum (1612) arrangierten Musik stammt ebenfalls von Caroubel. Er komponierte "Le Branle De Montirande". Er starb in Paris.
(http://en.wikipedia.org/wiki/Pierre-Francisque_Caroubel)

Werke:

7 Gavotten für fünf Instrumente

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