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KomponistInnen
Alle Informationen rund um unsere Komponist/Innen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Bartolomeo Bortolazzi
* 03.03.1773 in Toscolano-Maderno
† 30.11.1819
Bartolomeo Bortolazzi wurde am 3. März 1772 in Toscolano-Maderno geboren. Er war ein talentierter Musiker und Komponist, sowohl auf der Gitarre als auch auf der Mandoline. Als Sohn musikalischer Eltern erlernte er schon früh das Spielen der Mandoline. Konzertreisen durch Norditalien hatten beachtlichen Erfolg. Von 1800 bis 1802 besuchte er England und begeisterte das englische Publikum mit seinem Instrument.
Während seines Aufenthalts in London komponierte er viele Werke für Stimme und Gitarre sowie Klavier und Gitarre. Er verließ London 1803 und reiste konzertierend in alle wichtigen Städte Deutschlands (Dresden, Leipzig, Berlin, Brunswick) mit gewohnt großem Erfolg. 1805 ließ er sich in Wien nieder und widmete sich dem Unterricht und der Komposition. Zu seinen wichtigsten Werken gehören zwei Schulen: eine Gitarrenschule und eine Schule für die Mandoline. Die Gitarrenmethode wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Standardwerk in Österreich. Bortolazzi starb 1820 im Alter von nur 47 Jahren.

Werke:

Sonate
Thema I con Variationi aus op. 10
Thema II con Variationi aus op. 10
Thema III con Variationi aus op. 10
Thema IV con Variationi aus op. 10
Thema IV con Variationi aus op. 10
Thema V con Variationi aus op. 10

Antonio Vivaldi
* 04.03.1678 in Venedig
† 28.07.1741 in Wien
Antonio L. Vivaldi wurde vermutlich während eines Erdbebens am 4.3.1678 in Venedig als erstes Kind des Berufsviolinisten Giovanni B. Vivaldi und seiner Ehefrau Camilla Calicchio geboren und starb 1741 unbeachtet von der Musikszene in Wien.
Vivaldi, zugleich Komponist, Violinist und Priester, hatte ein fruchtbares Musikerleben: reich an Kompositionen und voller Anerkennung. Im Alter von 27 Jahren konzentrierte er sich dann wegen gesundheitlicher Probleme und seiner vielfältigen Aufgaben als Musiker ganz auf seine Karriere als Virtuose und Komponist. Er war Geigenlehrer am Ospedale della Piéta, einem katholischen Mädchenwaisenhaus, an dem er schließlich auch als Lehrer für Cello und Viola d´amore sowie stellvertretender Leiter des Orchesters tätig war. Diesem verhalf er als Maestro dei concerti zu seinem legendären Ruf. Er schrieb für das Mädchenorchester zahllose Violinkonzerte und Sonaten. Allein 30 der über 241 Violinkonzerte komponierte Vivaldi für die Solistin Anna da Violin. Ab 1718 konzentrierte sich Vivaldi als Impressario des Teatro S. Angelo in Venedig auf die Oper. Sein Ruhm zu Lebzeiten führte dazu, dass er zum „Wallfahrtsziel“ für Musiker aus ganz Europa wurde. Er spielte vor dem Papst, hatte eine Vielzahl von Kompositionsaufträgen und verhalf er dem dreisätzigen Solokonzert als einer Hauptform des Hochbarock zum Durchbruch. Mit dem um 1730 einsetzenden Stilwandel vom Barock zum „galanten Stil gerieten Vivaldis Leistungen in Vergessenheit. Er verließ Italien und ersuchte am Wiener Hof Karls VI. Fuß zu fassen. Dieser starb jedoch 1740. Vivaldi folgte ihm am 28. Juli 1741 völlig verarmt nach. Der Mann, der das Barockzeitalter um einzigartige Werke bereichert hat, wurde in einem Armengrab beigesetzt.

Werke:

Sinfonia Nr. 1 C-Dur
Sinfonia Nr. 2
Sonate B-Dur RV 80 für zwei Altblockflöten (Flöten) und Bc.
Sonate G-Dur. Nr. 4 aus "Il Pastor Fido" für Sopranblockflöte (Oboe) und Bc.
Sonate g-Moll RV 51 für Traversflöte (Blockflöte) und Bc.

Gedenktage

Fritz Pilsl
* 11.07.1933 in Langendorf/Tschechoslowakei
† 11.03.2018
Fritz Pilsl wurde 1933 in Langendorf/Tschechoslowakei geboren. Er studierte in Trossingen Klavier und Akkordeon sowie Komposition bei Hugo Herrmann und Bernhard Rövenstrunk.
Als Lehrkraft an der Musikschule der Stadt Neu-Ulm, deren Leiter er von 1984 bis 1996 war, entdeckte er sein Interesse für die Gitarre. Zu seinem Kompositionsstil und seiner Einstellung zur „Neuen Musik“ sagt Fritz Pilsl: „Ich bin kein Freund von Geräuschmusik. Selbst wenn man mir vorwirft, ich wäre bereits ein bisschen veraltet, nehme ich das gerne in Kauf. Wir haben so herrliche Töne auf unseren Instrumenten, die in ihren klanglichen Möglichkeiten genügend Freiraum zum Komponieren lassen. Ich bin ein Harmoniker. Als Harmoniker kann man sich schwer vom Klang trennen und mit Geräuschen arbeiten. Im Sinne der Avantgarde bin ich ein zeitgenössischer, kein moderner Komponist.“ (Interview von Josef Wieland) Fritz Pilsl wurde durch seine Tätigkeit als Dozent beim Schweinfurter Mandolinen- und Gitarrenseminar zur Komposition der Katzenspiele angeregt. Die Uraufführung fand am 27. April 1986 durch das Mandolinenorchester Essen-Ost unter Leitung von Detlef Tewes statt.

Werke:

Ayre Espanol
Katzenspiele (Bass)
Zeitbilder

Joseph Röösli
* 05.09.1935 in Schüpfheim (Kanton Luzern)
† 12.03.2018
In Schüpfheim (Kanton Luzern) geboren. Nach der Volksschule von 1951-1952 Welschlandaufenthalt in Neuenburg. 1952-1957 Besuch des Lehrerseminars in Hitzkirch (Kanton Luzern). 1957-1960 Lehrer, Chorleiter und Organist in Hohenrain (Kanton Luzern), 1960-1962 in gleicher Funktion in Dagmersellen (Kanton Luzern).
Abgeschlossene Musikausbildung an der Schweiz. Kth. Kirchenmusikschule Luzern (heute Akademie für Schul- und Kirchenmusik). Weiterstudium am Konservatorium Luzern (Orgel bei Rudolf Sidler, Klavier bei Hubert Harry). Besuch und Abschluss des Schulmusikseminars am Konservatorium Zürich unter Willi Gohl. Studienaufenthalte in Salzburg und München. Seit 1962 Musiklehrer am Lehrerinnen- und Lehrerseminar Hitzkirch und Kirchenmusiker in der Pfarrei St. Pankratius Hitzkirch. 1963 Gründung und bis 1982 Leitung des Jugendchores Hitzkirch.
1966 Heirat mit Irma Fähndrich. Familie mit vier Kindern.
Seit 1970 Lehrer an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik Luzern und von 1973 bis 1979 Leiter der Abteilung Schulmusik.
1971 Mitbegründer der Musikschule Hitzkirch. 1972 Gründer des „Hitzkircher Konzert-Zyklus“. Seit 1977 Mitarbeiter und von 1980 bis 1995 Leiter des „Forum für Musik und Bewegung Lenk“. 1986 Mitbegründer der „Hitzkircher Orgelnacht“.
Leiter von Fortbildungskursen im In- und Ausland sowie Autor methodischdidaktischer Lehrmittel für den Musikunterricht. Komponist von geistlichen und weltlichen Werken. Wirkt als Konzertorganist, Cembalist und Liedbegleiter.
1995 Verleihung des „Kulturpreises der Innerschweiz“.
(Quelle: Schweizer Chorkomponisten, Edition Hug 11650)
(Bildquelle: Entlebucher und Emmentaler Musikarchiv)

Werke:

Alleluja für gemischten Chor, Querflöte, Pauken und Orgel
Alleluja für gemischten Chor, Querflöte, Pauken und Orgel
Die vier Jahreszeiten
Lenker Liederheft. Lied-Repertoire des Forums für Musik und Bewegung Lenk
Missa Mundi. Lobgesang der Welt (Chorpartitur)
Missa Mundi. Lobgesang der Welt (Paukenstimme)
Missa Mundi. Lobgesang der Welt. (Querflötenstimme)
Missa Mundi. Lobgesang der Welt. Lobgesang der Welt
Musik im Lied
Passion nach Johannes für 3 Solostimmen und gemischten Chor
Passion nach Johannes für 3 Solostimmen und gemischten Chor
Psalm 84. "Wie lieblich ist deine Wohnung, Herr der Heerscharen!"
Psalm 84. "Wie lieblich ist deine Wohnung, Herr der Heerscharen!"
Psalm 84. "Wie lieblich ist deine Wohnung, Herr der Heerscharen!"
Schläft ein Lied in allen Dingen. Lieder, Kanons, Chorsätze (Radierungen von Irma Ineichen)
Tänze aus der Innerschweiz. Alte Tänze aus den Kantonen Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern


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