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KomponistInnen
Alle Informationen rund um unsere Komponist/Innen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Anna Marton
* 22.11.1928 in Budapest
•Geboren und aufgewachsen in Budapest
•Matura und Studium an der Hochschule für Musik
•Studium am Conservatoire National in Paris
•Cellistin im Redditi-Trio: Aufnahmen sämtlicher Beethoven- und Schubert-Streichtrios, Uraufführung der dem Redditi-Trio gewidmeten Werke von Willy Burkhard und Sándor Veress an der Biennale von Venedig (1954)
•Cello- und Rhythmustechnik-Lehrerin am Konservatorium in Bern
•Initiantin und Leiterin der Berner Jugendkonzerte
•Verfassen pädagogischer Unterrichtswerke für Cello und Rhythmus

•Das Marton Rhythmus-Konzept:
Vorträge und Weiterbildungskurse für Musiklehrerinnen in der Schweiz, in Italien, Deutschland, Holland, Finnland, Ungarn.
Artikel in Fachzeitschriften, Filme als Dokumentation der Arbeit mit Kindern.

•Anna Marton lebt in Bern.

Werke:

Das Marton Rhythmus-Konzept. Band 1
Das Marton-Rhythmus-Konzept Bd. 1 Praxis-Teil
Das Marton-Rhythmus-Konzept Bd. 2
Das Marton-Rhythmus-Konzept Bd. 3
Il Marthon-Rhythmus-Konzept.
Il Marthon-Rhythmus-Konzept. Una nuova via verso la sicurezza ritmica. La tecnica del ritmo. Teoria e pratica con esercizi cantati e parlati

Hans Boll
* 25.11.1923 in Apolda
† 12.06.2016 in Berlin
Hans Boll studierte von 1939-1942 an der Hochschule für Musik in Weimar mit dem Ziel, Kapellmeister zu werden. Von 1939 bis 1942 war er als Oboist in einem Blasorchester der Wehrmacht tätig. 1951 wurde er Musikredakteur beim Berliner Rundfunk in Ostberlin und ein Jahr später Dirigent und Akkordeonsolist beim Staatlichen Volksmusikensemble der DDR.
Von 1953 bis 1984 war er Dozent an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Während dieser Zeit absolvierte er ein Kompositionsstudium bei Prof Gerhard Tittel (1970-1974). Während der gesamten Lehrtätigkeit an der Hochschule unternahm Hans Boll mit eigens von ihm zusammengestellten Ensembles Konzertreisen in Europa, aber vor allem auch asiatischen Ländern. Durch seine Jurorentätigkeit beim 2. Deutschen Laienorchesterwettbewerb in Berlin 1988 wurde der Kontakt zu Wilfried Wüst, dem ehemaligen Präsidenten des Bundes Deutscher Zupfmusiker Nordrheinwestfalen geknüpft. Daraus ergab sich eine Zusammenarbeit mit Zupforchestern NRW's, deren Früchte einige erfolgreiche Werke für Zupforchester sind.

Werke:

Begegnungen. Suite in vier Sätzen für Zupforchester (Partitur)
Partita piccola

Gedenktage

Henry Purcell
* 10.09.1659 in Westminster
† 21.11.1695 in London
Mehr als 300 Jahre nach seinem frühen Tod zählt Henry Purcell noch immer zu den bedeutendsten englischen Komponisten. Wie hoch er zu Lebzeiten von seinen Zeitgenossen geschätzt wurde, belegt ein Ausspruch des englischen Komponisten Thomas Tudway: „... the greatest Genius we ever had“.
Schon früh wurde Henry Purcell von seinem Vater Thomas musikalisch unterrichtet und erhielt, eine Ausbildung als Chorknabe in der Chapel Royal. Anschließend wurde er von John Blow und Matthew Locke unterrichtet, deren Nachfolge er würdig antrat. So übernahm Purcell Lockes Amt des „Composers for the violin“ bei Hofe im Jahre 1677; 1679 die Organistenstelle Blows an der Westminster Abbey. Schließlich wurde er 1682 als Organist in die Chapel Royal aufgenommen und 1684 zum königlichen Instrumentenverwalter.

Angesichts des frühen Todes zeugt das umfangreiche Werkverzeichnis von hohem Arbeitseifer, der bis September 1695 anhielt. Zwei Monate später schied er aus dem Leben. Besonders seine Vokalmusik machte ihn als „Orpheus Britannicus“ bekannt. Nach seinem Tod veröffentlichte seine Frau Frances die gleichnamige, aus zwei Büchern bestehende Sammlung von Werken. Sie zeichnet sich vor allem durch die einfühlsame Vertonung von englischen Texten aus.

Das Betätigungsfeld Purcells war weit gefasst: Er schrieb für die Kirche, die Bühne sowie für die höfische und private Unterhaltung. Dabei lässt sein Stil deutlich zwei Entwicklungsstränge erkennen: Zum einen den von der Kontrapunktik geprägten und vermutlich von der älteren englischen Musik inspirierten. Zum anderen den später einsetzenden von der zeitgenössischen italienischen Technik beeinflussten Strang. Kennzeichnend dafür ist die Verwendung einfachere Harmonik, das Einsetzen häufigerer Sequenzen sowie das Schaffen von längeren geschlossenen Abschnitten und längeren Werken.
In den 1690er Jahren schrieb er schließlich seine wohl bekanntesten Kompositionen, die der Gattung der Semi-Oper, einer speziellen Form der englischen Barockoper, zuzurechnen sind. Hier wird das gesprochene Drama mit gesungenen, getanzten und instrumental musikalischen Teilen verknüpft.
„King Arthur, or The British Worthy“, uraufgeführt 1691 am Queen’s Theatre, London, ist die zweite Semi-Oper, die Purcell nach einem Libretto von John Dryden komponierte. Die Frost-Szene im dritten Akt beinhaltet die in der Barockoper meist bewunderte Arie „Cold Genius“. Sie verdeutlicht, wie jedes kalte Herz durch die Macht der Liebe auftauen kann.
Noch heute wird „King Arthur“ regelmäßig aufgeführt, was für eine Barockoper sehr selten ist.

Werke:

King Arthur - Suite für Blockflötenquartett aus der Semi-Opera "King Arthur"

Dieter Bäumle
* 03.02.1935 in Thalwil
† 22.11.1981
Dieter Bäumle war ein Schweizer Komponist. Wurde als Pfarrerssohn in Thalwil geboren. Schon sehr früh zeigte sich bei ihm eine aussergewöhnliche musikalische Begabung. Mit acht Jahren entstand seine erste Komposition. Ein Jahr später erhielt er den ersten Klavierunterricht durch Ernst Hörler, der ihn auch in seinen Kompositionsversuchen unterstützte. Etwas später besuchte der begabte Schüler Kompositionsunterricht bei Willy Burkhard.
Nach einer kurzen Zeit bei Theo Lerch trat er mit 16 Jahren als Schüler Walter Freys ins Konservatorium Zürich ein, wo er sich Lehr- und Konzertdiplom mit höchster Auszeichnung erwarb. Gleichzeitig nahm er auch an Meisterkursen bei Rudolf Serkin und Edwin Fischer teil.
Einen seiner ersten grossen Erfolge erspielte sich der junge Pianist mit zwanzig Jahren in der Tonhalle Zürich mit seinem Lieblingskonzert, dem Klavierkonzert in d-Moll von Johannes Brahms. Die Tonhalle-Gesellschaft schrieb dazu in ihrem Programm: «Der junge Zürcher Dieter Bäumle hat seine hohe Musikalität und sein glänzendes technisches Können mancherorts bewiesen. Er zählt zu den grössten Hoffnungen des jüngsten Pianistennachwuchses.»

Trotz vieler sensationeller Auftritte im In- und Ausland blieb Dieter Bäumle der Durchbruch zur pianistischen Weltklasse versagt. Schwere innere Erschütterungen, verbunden mit tragischen äusseren Umständen umschatteten sein Künstlerdasein. Sein aussergewöhnliches Talent kam seiner Anlage nach nicht zum Reifen, was ihn bis zum Lebensende deprimierte.
Der seinerseits umjubelte Pianist konnte trotz intensivster Bemühungen in der Schweiz keine Anstellung als Musiker finden und hielt seine Familie mit Gelegenheitsarbeiten knapp über Wasser. Erst 1971 fand er eine Anstellung als Klavierlehrer an der Kantonsschule Schaffhausen. Sein liebenswürdiger, verständnisvoller und geduldiger Umgang mit seinen Schülern zeichnete seine fruchtbare pädagogische Tätigkeit nachhaltig aus.

42-jährig zog ihn das Schicksal erneut in dunkle Tiefen. Dieter Bäumle erkrankte unheilbar an Leukämie und starb im Alter von 46 Jahren in Schaffhausen. Als Komponist äusserst vielseitig, schrieb Dieter Bäumle nebst klassischer Musik auch Jazz-, Unterhaltungs-, Schul- und Kirchenmusik. Besonders pflegte er allerdings die Kompositionen für Klavier.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_B%C3%A4umle)

Werke:

Galgenlieder
Galgenlieder für gemischten Chor und Instrumente
Galgenlieder für gemischten Chor und Instrumente
Klavierstücke


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