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KomponistInnen
Alle Informationen rund um unsere Komponist/Innen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Elsy Hegnauer-Denner
* 30.04.1917 in Zürich
† 31.08.2008 in Wilden
Bildhauerin, Zeichnerin, Malerin und Illustratorin.
Relief, Wandbild, Illustration, Grafik, Lithographie, Bronzeplastik, Druckgrafik, Zeichnung, Sgraffito und Betonplastik.
Elsy Hegnauer machte ihre Ausbildung während dreier Jahre an der Kunstgewerbeschule Zürich. Anschließend absolvierte sie ein Lehrjahr beim Zürcher Bildhauer Gisler. Danach folgte der Aufenthalt an der Académie des Beaux Arts in Genf. An der Académie Ranson in Paris bestritt sie eine fünfjährige Lehrtätigkeit. Während der Kriegsjahre war sie Zeichenlehrerin an der Gewerbe- und Kunstgewerbeschule Zürich.
1945 heiratete sie Hans Hegnauer; sie hatten zusammen zwei Kinder. Nach der Geburt des Sohnes 1946 zog die Familie von Zürich nach Pratteln.
Elsa Hegnauer bildete sich an der Kunstgewerbeschule Basel in Lithografie weiter und veröffentlichte verschiedene Arbeiten.
Von 1957 bis 1960 weilte sie in Kuba, wo die Tochter zur Welt kam. Die Revolutionswirren veranlassten die Familie, zurück in die Schweiz zu kommen. Ab 1963 wohnte sie mit ihrem Mann Hans Hegnauer in Zufikon.
(http://www.kunstbreite.ch/Kuenstlerwerdegaenge_aargau_hegnauer_elsy.htm)

Werke:

Die viersprachige Schweiz in Bildern und Liedern/La suisse et ses quatres langues - images et chansons/Le quattro svizzere in immagini e canzoni/La svizra quadrilingua en maletgs e chanzuns

Hans Andreae
* 24.05.1908 in Zürich
† 24.05.1978 in Zürich
Ausbildung in Zürich und bei Eduard Erdmann in Köln. Ausgedehnte Tätigkeit als Pianist und Cembalist. 1937-73 für beide Instrumente Lehrer am Konservatorium Zürich.
Zwischen 1950 und 1970 in Zürich führend in Continuoparten. Ur- und Erstaufführungen von Cembalokonzerten. Begleiter berühmter Solisten. Konzertauftritte in England, Deutschland, Holland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz. Cembalist im Zürcher Kammertrio mit Rudolf Baumgartner (Violine) und Carlo Maria Schwamberger (Viola da Gamba). Einzige wichtige Komposition: Zehn Duette im alten Stil für zwei Altblockflöten. (http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D20532.php)

Werke:

Zehn Duette im alten Stil

Gedenktage

Gerhard Maasz
* 09.02.1906 in Hamburg
† 28.04.1984 in Ronco sopra Ascona
Von klein auf mit Musik befasst, lernt er ab dem dritten Lebensjahr beim Vater – dem Geiger Max Maasz – das Geigenspiel und eignet sich später autodidaktisch das Klavierspiel an. Während eines krankheitsbedingten Aufenthaltes in Arosa, findet er im dortigen Kurorchester seine erste Anstellung als Geiger, Pianist und Schlagzeuger.
Anschließend, inzwischen 18jährig, reist er drei Jahre lang als Komponist und Schauspieler der Theatertruppe von Haass-Berkow durch ganz Europa und ist danach am Stadttheater Osnabrück und am Landestheater Braunschweig als Repetitor und Dirigent tätig.
Von 1929-36 erlebt er bei der Norag, dem Norddeutschen Rundfunk, als Kappellmeister und Programmgestalter die ersten Schritte dieses neuen Mediums der Kommunikation. In dieser Zeit dirigiert er die Ursendung von "Mathis der Maler", des von ihm ausserordentlich geschätzten Paul Hindemith.

Von 1938-44 ist er ständiger Leiter des Württembergischen Landesorchesters. (Heute Stuttgarter Philarmoniker).
Nach dem Krieg ist er zunächst als Komponist sowie im In- und Ausland als Begleiter am Klavier und als Dirigent tätig.
Ab 1951 nimmt er wiederum an der Geburt eines neuen Kommunikationsmediums teil, diesmal des Fernsehens, wo er unter anderem die ersten vom Fersehen produzierten Opern dirigiert.
Als grosser Bewunderer von Johannes Brahms baut er im Lauf der Zeit ein umfangreiches privates Brahmsarchiv auf und müht sich in Hamburg intensiv um die Brahmspflege, u.a. durch Stiftung eines Preises für Brahmsinterpreten, Aufführungen in Schulen, einem jährlichen Konzert mit sämtlichen hundertjährigen Werken des Meisters.

1967 verlässt er den Fernsehsender Hamburg und zieht ins Tessin. Dort widmet er sich -nebst Aufgaben als Gastdirigent von Konzerten und Radioaufnahmen in verschiedenen Ländern- auch dem lokalen Musiklebens als Leiter eines Laienorchesters und eines gemischten Chores. Ausserdem organisiert und dirigiert er viele musikalische Veranstaltungen, darunter Sommerserenaden auf den Brissagoinseln sowie zwei Konzerte mit den Stuttgarter Philarmonikern in Locarno, und er ist Iniziant der Locarneser Jugendmusikschule.

Das Tonarchiv von dem schweizerischen Radio in Lugano verfügt über zahlreiche Aufnahmen seiner Werke, eingespielt unter seiner Leitung vom Radio-Orchester Lugano.
Jahrzentelang ist er Dirigent und später gleichzeitig Leiter der Herzberger Bach- und Mozartwochen in der Nähe von Aarau.

1983 gründet er die Gerhard Maasz-Stiftung mit der Auflage, alle zwei Jahre einen Wettbewerb für Kompositionen der gemässigten Moderne einer vorgegebenen Sparte ausszuschreiben (oder ein Gesamtwerk zu honorieren). Das jeweilige Preiskonzert ist mit der Aufführung eines seiner Werke der betreffenden Sparte gekoppelt.
(http://www.fonoteca.ch/green/inventories/masszG.htm)

Werke:

Flauto a cinque
Flauto a quattro
Flauto a sei

Lodovico Grossi da Viadana
* 30.11.1559 in Viadana
† 02.05.1627 in Gualtieri
Lodovico Grossi da Viadana (auch Lodovico Viadana; * um 1560 in Viadana bei Parma; gest. 2. Mai 1627 in Gualtieri), war ein italienischer Komponist und Mitglied des Franziskaner-Observanten-Ordens. Seine musikalische Wirkungszeit ist an der Schnittstelle der Renaissance zur Barockzeit.
Sein eigentlicher Geburtsname war Lodovico Grossi. Möglicherweise lernte Viadana bei Constanzo Porta. Er erhielt 1594 den Posten des Chorleiters an der Kathedrale von Mantua. 1597 ging er nach Rom, zurück in Mantua wurde er 1602 Chorleiter an San Lucca. Anschließend war Viadana in gleicher Position in verschiedenen norditalienischen Städten, so auch in Concordia bei Venedig und in Fano aktiv. Von 1614 bis 1617 war er für seinen kirchlichen Orden in der Provinz Bologna tätig, neben Mantua noch in Ferrara und Piacenza. Um 1623 zog er sich in das Kloster Santa Andrea in Busseto zurück.

Viadana war der erste bedeutende Komponist, der die damals neuentwickelte Technik des bezifferten Basses in seinem Op. 12, den Cento concerti con il basso continuo - Concerti a una voce con l'organo einsetzte.
Seine Salmi a 4 cori op. 27 gehören zu seinen besten Werken. Sie sind im Concertato-Stil komponiert, und stellen kontrastreich fünf Solostimmen, einen dreistimmigen Chor und verschiedene Instrumente (3 Orgeln, Chitarrone, Streicher, Fagotte und Trompeten) einander gegenüber.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lodovico_Grossi_da_Viadana)

Werke:

Due Sinfonie (1610) für 8 Instrumente (Stimmen) in zwei Chören
Sinfonia "La Padovana" für acht Instrumente in zwei Chören und Bc. ad libitum


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