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KomponistInnen
Alle Informationen rund um unsere Komponist/Innen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Edwin Mertes
* 18.04.1939 in Mettlach/Saar
Edwin Mertes, 1939 in Mettlach/Saar geboren, wohnhaft in Saarbrücken. Die Musik wurde zwar nicht zum Beruf, aber zu einer Passion.
Edwin Mertes, 1939 in Mettlach/Saar geboren, wohnhaft in Saarbrücken. Die Musik wurde zwar nicht zum Beruf, aber zu einer Passion, die für ihn weit mehr als ein Hobby darstellt. Erste frühkindliche Erfahrungen sammelte er auf der Mandoline. Später ließ er sich auf einer Vielzahl weiterer Zupf-, Streich-, Blas- und Tasteninstrumenten ausbilden. Neben dem aktiven Musizieren in der Spannweite von Kammermusik bis Jazz und seiner über drei Dekaden nebenberuflich ausgeübten Tätigkeit als Kirchenmusiker, Organist und Chorleiter blieb die Zupfmusik wichtigstes und fruchtbarstes musikalisches Wirkungsfeld. Hier war/ist er als Musiker (Mandola, Mandoloncello, Kontrabass), Dirigent, Lehrgangsdozent, Komponist, Arrangeur und Editor sowie nebenberuflicher Organist und Chorleiter tätig. Zu seinen prägenden Lehrern und Vorbildern zählen vor allem Siegfried Behrend, Takashi Ochi und Heinrich Konietzny. Bisher wurden mehr als einhundert seiner Kompositionen und Bearbeitungen sowie zahlreiche von ihm verfasste biografische und historische Artikel über Persönlichkeiten aus dem Umfeld der Zupfmusik veröffentlicht. Edwin Mertes ist seit über drei Jahrzehnten Mitglied im Saarländischen Zupforchester (SZO).

Werke:

Für Marliese (Partitur)
Immortella
Tier-Szenen (Partitur)

Hansruedi Willisegger
* 22.04.1935 in Ettiswil (IKanton Luzern)
Hansruedi Willisegger wurde in Ettiswil (Kanton Luzern) geboren. Primarlehrerdiplom. Anschließend musikalische Studien in Luzern, Zürich und Basel.
Diplome: Direktion und Orgel (Dr. h.c. J.B. Hilber / Josef Bucher / Rudolf Sidler). Schulmusik. Lehrer- und Konzertdiplom Klavier (Hubert Harry), Theorie (Robert Blum).
Weitere Studien: Komposition (Albert Jenny / Robert Blum / Klaus Huber). Kurse für Improvisation, Tanz, Pantomime, Musikdidaktik.
Tätigkeiten: Primarlehrer, anschließend Seminarlehrer in Hitzkirch. Lehrer für Klavier am Konservatorium Luzern. Lehrer für Tanzerziehung und Improvisation an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik Luzern. Gründer und Leiter des Gemischten Chores Emmenbrücke und der „Luzerner Singer“. Mitbegründer der Schweizerischen Föderation Europa Cantat SFEC, Vizepräsident und Präsident. Begründer und Leiter der Osterkurse für Tanzerziehung und darstellende Kunst Luzern. Vizepräsident und Präsident des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbandes (SMPV) Ortsgruppe Luzern. Präsident der Schweizerischen Vereinigung der Musiklehrer an Mittelschulen (SVMM). Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Chorverbände. Mitautor diverser musikpädagogischer Publikationen. Konzerte als Dirigent, Pianist und Organist im In- und Ausland.
Auszeichnungen: Verschiedene nationale und internationale Preise mit den „Luzerner Singer“. Preise für vokale und instrumentale Kompositionen, Anerkennungspreis (1972) und Kunstpreis (1989) der Stadt Luzern.
(Quelle: Schweizer Chorkomponisten, Edition Hug 11650)

Werke:

Hilla-I. 9 Lieder aus der Schweiz für gemischten Chor
Rose - Minne - Freude für gemischten Chor

Gedenktage

Gerhard Maasz
* 09.02.1906 in Hamburg
† 28.04.1984 in Ronco sopra Ascona
Von klein auf mit Musik befasst, lernt er ab dem dritten Lebensjahr beim Vater – dem Geiger Max Maasz – das Geigenspiel und eignet sich später autodidaktisch das Klavierspiel an. Während eines krankheitsbedingten Aufenthaltes in Arosa, findet er im dortigen Kurorchester seine erste Anstellung als Geiger, Pianist und Schlagzeuger.
Anschließend, inzwischen 18jährig, reist er drei Jahre lang als Komponist und Schauspieler der Theatertruppe von Haass-Berkow durch ganz Europa und ist danach am Stadttheater Osnabrück und am Landestheater Braunschweig als Repetitor und Dirigent tätig.
Von 1929-36 erlebt er bei der Norag, dem Norddeutschen Rundfunk, als Kappellmeister und Programmgestalter die ersten Schritte dieses neuen Mediums der Kommunikation. In dieser Zeit dirigiert er die Ursendung von "Mathis der Maler", des von ihm ausserordentlich geschätzten Paul Hindemith.

Von 1938-44 ist er ständiger Leiter des Württembergischen Landesorchesters. (Heute Stuttgarter Philarmoniker).
Nach dem Krieg ist er zunächst als Komponist sowie im In- und Ausland als Begleiter am Klavier und als Dirigent tätig.
Ab 1951 nimmt er wiederum an der Geburt eines neuen Kommunikationsmediums teil, diesmal des Fernsehens, wo er unter anderem die ersten vom Fersehen produzierten Opern dirigiert.
Als grosser Bewunderer von Johannes Brahms baut er im Lauf der Zeit ein umfangreiches privates Brahmsarchiv auf und müht sich in Hamburg intensiv um die Brahmspflege, u.a. durch Stiftung eines Preises für Brahmsinterpreten, Aufführungen in Schulen, einem jährlichen Konzert mit sämtlichen hundertjährigen Werken des Meisters.

1967 verlässt er den Fernsehsender Hamburg und zieht ins Tessin. Dort widmet er sich -nebst Aufgaben als Gastdirigent von Konzerten und Radioaufnahmen in verschiedenen Ländern- auch dem lokalen Musiklebens als Leiter eines Laienorchesters und eines gemischten Chores. Ausserdem organisiert und dirigiert er viele musikalische Veranstaltungen, darunter Sommerserenaden auf den Brissagoinseln sowie zwei Konzerte mit den Stuttgarter Philarmonikern in Locarno, und er ist Iniziant der Locarneser Jugendmusikschule.

Das Tonarchiv von dem schweizerischen Radio in Lugano verfügt über zahlreiche Aufnahmen seiner Werke, eingespielt unter seiner Leitung vom Radio-Orchester Lugano.
Jahrzentelang ist er Dirigent und später gleichzeitig Leiter der Herzberger Bach- und Mozartwochen in der Nähe von Aarau.

1983 gründet er die Gerhard Maasz-Stiftung mit der Auflage, alle zwei Jahre einen Wettbewerb für Kompositionen der gemässigten Moderne einer vorgegebenen Sparte ausszuschreiben (oder ein Gesamtwerk zu honorieren). Das jeweilige Preiskonzert ist mit der Aufführung eines seiner Werke der betreffenden Sparte gekoppelt.
(http://www.fonoteca.ch/green/inventories/masszG.htm)

Werke:

Flauto a cinque
Flauto a quattro
Flauto a sei

Lodovico Grossi da Viadana
* 30.11.1559 in Viadana
† 02.05.1627 in Gualtieri
Lodovico Grossi da Viadana (auch Lodovico Viadana; * um 1560 in Viadana bei Parma; gest. 2. Mai 1627 in Gualtieri), war ein italienischer Komponist und Mitglied des Franziskaner-Observanten-Ordens. Seine musikalische Wirkungszeit ist an der Schnittstelle der Renaissance zur Barockzeit.
Sein eigentlicher Geburtsname war Lodovico Grossi. Möglicherweise lernte Viadana bei Constanzo Porta. Er erhielt 1594 den Posten des Chorleiters an der Kathedrale von Mantua. 1597 ging er nach Rom, zurück in Mantua wurde er 1602 Chorleiter an San Lucca. Anschließend war Viadana in gleicher Position in verschiedenen norditalienischen Städten, so auch in Concordia bei Venedig und in Fano aktiv. Von 1614 bis 1617 war er für seinen kirchlichen Orden in der Provinz Bologna tätig, neben Mantua noch in Ferrara und Piacenza. Um 1623 zog er sich in das Kloster Santa Andrea in Busseto zurück.

Viadana war der erste bedeutende Komponist, der die damals neuentwickelte Technik des bezifferten Basses in seinem Op. 12, den Cento concerti con il basso continuo - Concerti a una voce con l'organo einsetzte.
Seine Salmi a 4 cori op. 27 gehören zu seinen besten Werken. Sie sind im Concertato-Stil komponiert, und stellen kontrastreich fünf Solostimmen, einen dreistimmigen Chor und verschiedene Instrumente (3 Orgeln, Chitarrone, Streicher, Fagotte und Trompeten) einander gegenüber.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lodovico_Grossi_da_Viadana)

Werke:

Due Sinfonie (1610) für 8 Instrumente (Stimmen) in zwei Chören
Sinfonia "La Padovana" für acht Instrumente in zwei Chören und Bc. ad libitum


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