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KomponistInnen
Alle Informationen rund um unsere Komponist/Innen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Otto Freudenthal
* 29.07.1934 in Göteborg
† 29.11.2015 in Wales
Otto Freudethal war ein schwedischer Komponist, Pianist, Violaspieler und Dirigent.
Er studierte zunächst in Schweden, später in London am Trinity College of Music. Von 1961 bis 1973 war Freudenthal Assistent von Otto Klemperer. 1973-1974 war er in Paris beteiligt an einer Filmproduktion über Otto Klemperers Wirken. 1974 kehrte Freudenthal nach Schweden zurück und lete und arbeitete seither in Linköping. 1985 wurde er aufgenommen in die Gesellschaft der schwedischen Komponisten (SKAP).Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Wales, wo er den Powys Male Voice Choir geleitet hat. Stilistisch ist Freudenthal beinflusst von Arnold Schönberg und Gustav Mahler. Er war gleichermaßen begeistert von der Barockmusik.

Werke:

Zwei Intermezzi

Ingo Fankhauser
* 31.07.1936
† 29.07.2011
Gründer, Erzieher, Förderer und Dirigent des Blockflötenorchesters, Ingo Fankhauser, Musiklehrer am Staatlichen Seminar Biel. Als Ausbildner von Lehrerinnen und Lehrern sowie als Leiter von Fortbildungskursen hat Ingo Fankhauser wesentlich dazu beigetragen, dass die Blockflöte in der Einführung der Kinder in die Musik zum viel gespielten Instrument geworden ist.
Ingo Fankhauser ist ein Musiker aus Liebe zur Musik. Weil er sich mit der Kunst, die sich "die „klassische" nennt, so sachkundig und urteilssicher auseinandersetzt, kann er der Musik auch andere Seiten abgewinnen: Sie darf heiter und für die Spielenden wie für die Zuhörenden erheiternd sein. Seine Arrangements leben aus eigener Inspiration. Sie sind künstlerische Unternehmungen, die eine hohe Vertrautheit mit dem Instrument voraussetzen, dazu eine umfassende musikalische, auch formale Schulung, eine klare Übersicht und Sinn für die Wirkung von Klang, Melodie und Rhythmus. Die Werkbearbeitungen imitieren nicht, sie sind musikalischen Neuschöpfungen.
Dank der produktiven musikalischen Phantasie, die Ingo Fankhausers Schaffen auszeichnet, entstehen neue Klangbilder. Seine Arrangements erzielen immer wieder musikalische Effekte, die aufhorchen lassen. Sie stehen eigenständigen Kompositionen nicht nach. Diese gibt es in seinem Schaffen freilich auch.
Mit dem Weggang von Ingo Fankhauser als Seminarlehrer und als Orchesterleiter geht in Biel eine Zeit bewusster Musikerziehung und eine Ära des chorischen Zusammenspiels auf Holzblasinstrumenten zu Ende. Was Ingo Fankhauser in vielen Jahren aufgebaut und kultiviert hat, wird sich indessen nicht verlieren. Von seinem musikpädagogischen Schaffen gehen fortwirkende Impulse aus: in der schulischen Musikerziehung ebenso wie in der Pflege einer Musikkultur, die - so ist zu hoffen -weiterhin durch das chorische Blockflötenspiel bereichert wird.

Werke:

Der rote Sarafan. Fünf russische Volksweisen
Ein Männlein steht im Walde. Variationen über das Volkslied
Ein Scherz mit der kleinen Terz
Irische Folklore. Für Blockflötenensemble
Roter Mohn. Für 2-3 Violinen, Sopranblockflöten oder andere Melodie-Instrumente, Git. ad lib.
Spielt, ihr Musikanten. Für 2-3 Violinen und Sopranblockflöten
Volkslieder aus Skandinavien
Will ein lustig Liedchen bringen. Für 2-3 Violinen, Sopranblockflöten oder andere Melodie-Instrumente, Git. ad lib.

Gedenktage

Antonio Vivaldi
* 04.03.1678 in Venedig
† 28.07.1741 in Wien
Antonio L. Vivaldi wurde vermutlich während eines Erdbebens am 4.3.1678 in Venedig als erstes Kind des Berufsviolinisten Giovanni B. Vivaldi und seiner Ehefrau Camilla Calicchio geboren und starb 1741 unbeachtet von der Musikszene in Wien.
Vivaldi, zugleich Komponist, Violinist und Priester, hatte ein fruchtbares Musikerleben: reich an Kompositionen und voller Anerkennung. Im Alter von 27 Jahren konzentrierte er sich dann wegen gesundheitlicher Probleme und seiner vielfältigen Aufgaben als Musiker ganz auf seine Karriere als Virtuose und Komponist. Er war Geigenlehrer am Ospedale della Piéta, einem katholischen Mädchenwaisenhaus, an dem er schließlich auch als Lehrer für Cello und Viola d´amore sowie stellvertretender Leiter des Orchesters tätig war. Diesem verhalf er als Maestro dei concerti zu seinem legendären Ruf. Er schrieb für das Mädchenorchester zahllose Violinkonzerte und Sonaten. Allein 30 der über 241 Violinkonzerte komponierte Vivaldi für die Solistin Anna da Violin. Ab 1718 konzentrierte sich Vivaldi als Impressario des Teatro S. Angelo in Venedig auf die Oper. Sein Ruhm zu Lebzeiten führte dazu, dass er zum „Wallfahrtsziel“ für Musiker aus ganz Europa wurde. Er spielte vor dem Papst, hatte eine Vielzahl von Kompositionsaufträgen und verhalf er dem dreisätzigen Solokonzert als einer Hauptform des Hochbarock zum Durchbruch. Mit dem um 1730 einsetzenden Stilwandel vom Barock zum „galanten Stil gerieten Vivaldis Leistungen in Vergessenheit. Er verließ Italien und ersuchte am Wiener Hof Karls VI. Fuß zu fassen. Dieser starb jedoch 1740. Vivaldi folgte ihm am 28. Juli 1741 völlig verarmt nach. Der Mann, der das Barockzeitalter um einzigartige Werke bereichert hat, wurde in einem Armengrab beigesetzt.

Werke:

Sonate B-Dur RV 80 für zwei Altblockflöten (Flöten) und Bc.
Sonate G-Dur. Nr. 4 aus "Il Pastor Fido" für Sopranblockflöte (Oboe) und Bc.
Sonate g-Moll RV 51 für Traversflöte (Blockflöte) und Bc.

Johann Sebastian Bach
* 21.03.1685 in Eisenach
† 28.07.1750 in Leipzig
Johann Sebastian Bach ist einer der bekanntesten Komponisten des 18. Jahrhunderts. Er betätigte sich unter anderem als Konzertmeister, Hofkapellmeister am Hof von Fürst Leopold in Anhalt-Köthen und Thomaskantor in Leipzig. Sein kompositorisches Schaffen umfasst zahlreiche Orgelkompositionen, Instrumental- und Vokalwerke.
Johann Sebastian Bach wird am 21. März 1685 in Eisenach geboren. Mit 15 Jahren erhält er ein Stipendium an der Michaelis-Klosterschule in Lüneburg. Von dort unternimmt er mehrere Reisen nach Hamburg. 1703 wird Bach als Lakai und Violinist am Hofe von Herzog Johann Ernst von Sachsen-Weimar angestellt. Bereits im Juli 1703 verlässt er Weimar wieder, um in Arnstadt das Organistenamt an der Neuen Kirche zu übernehmen. Bachs berufliche Pflichten - Kirchendienst und Ausbildung von Schülern - lassen ihm genug Zeit, um seinen musikalischen Neigungen nachzugehen. Er schreibt seine ersten bedeutenden Orgelkompositionen.
1705 reist er nach Lübeck, und wird von Dietrich Buxtehude unterrichtet. Bach gerät mehrmals in Auseinandersetzungen mit seinem Arbeitgeber und muss sich vor dem Kirchenkonsistorium verantworten. 1707 ergreift er die Gelegenheit, Arnstadt zu verlassen und wird Organist der St.-Blasius-Kirche in Mühlhausen. Im gleichen Jahr heiratet er seine Cousine Maria Barbara. Im Juni 1708 reicht Bach sein Entlassungsgesuch ein, um sich in Weimar bei Herzog Wilhelm Ernst als Hoforganist und Kammermusiker zu verdingen. Im Dezember des gleichen Jahres wird sein erstes Kind geboren, danach folgen sechs weitere Kinder in sieben Jahren.
1714 steigt er zum Konzertmeister auf - sein Ruf als Orgelvirtuose verbreitet sich rasch. Im August 1717 wird Bach von Fürst Leopold zum Hofkapellmeister an dessen Hofe in Anhalt-Köthen ernannt, im gleichen Jahr stirbt seine Frau. Ein Jahr später heiratet Bach die Musikertocher Anna Magdalene Wilcke. In Köthen entstehen vor allem Instrumentalwerke wie Violinkonzerte, Orchestersuiten, und zahlreiche Klavierstücke.
Im Jahr 1723 wird die Position des Thomaskantors in Leipzig vakant, auf die Bach sich bewirbt. Im April wird er in dieses angesehene Amt gewählt und vereidigt. Auf seiner letzten Lebensstation schuf Bach seine großen Vokalwerke (Johannes- und Matthäuspassion), sowie zahlreiche Kantaten und Motetten. Am 28. Juli 1750 stirbt Johann Sebastian Bach 65-jährig in Leipzig. (http://www.merseburger.de/index.php?id=8684&MVS=n5qfig872apv3188tujni9rfv2)

Werke:

Sonate C-Dur für Altblockflöte und obligates Cembalo
Sonate a-Moll, BWV 1020 für Altblockflöte und obligates Cembalo
Vier Duos für Altblockflöte und Cembalo (Klavier)


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