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José Antonio Zambrano Rivas
* 30.11.1965 in Cocorote (Yaracuy/Venezuela)

José Antonio Zambrano Rivas wurde am 30.11.1965 in Cocorote (Yaracuy/Venezuela) geboren. Schon als 5-Jähriger lernte er unter Anleitung seines Vaters Geige und das Cuatro (ein 4-saitiges Zupfinstrument) bei José Luis Oviedo spielen.

Er setzte seine musikalische Ausbildung an der Musikschule "Blanca Estrella de Mescoli" fort und erlernte im weiteren Verlauf Violine, Mandoline, Gitarre und Kontrabass sowie typische südamerikanische Instrumente. Bereits in dieser Zeit spielte er als Konzertmeister im Jugendsinfonieorchester in Yaracuy. Außerdem leitete Zambrano verschiedene Ensembles wie Cocorote Golpeando, Cuarteto "cuerdas de Oro" und es entstanden seine ersten Kompositionen für verschiedene Besetzungen. Nach dem Abitur folgte ein Musikstudium für Violine, Mandoline und Gitarre am Konservatorium (Vicente Emilio Sojo) in Caracas. 1983 bis 1990 spielte er mit der Gruppe Multifonía. Von 1984 bis 1987 war er Mitglied und Mitgründer des Kammerorchesters der University Caricuao in Caracas. Von 1985 bis 1991 war José Antonio Zambrano Rivas als Geiger Mitglied im "Orquesta Juvenil Nacional de Venezuela". Es folgten zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, u.a. in Columbien, Cuba, Japan, USA und Europa. Beim Musikfest, das der "Bund Deutscher Zupfmusiker" 1990 in Wuppertal organisierte, trat er mit der Gruppe "Multifonía" unter der Leitung von Ivan Adler auf. Im Jahr 1991 begann er sein Musikstudium im Fach Mandoline an der Hochschule für Musik in Wuppertal bei Prof. Marga Wilden-Hüsgen und legte 1998 seine künstlerische Reifeprüfung ab. Von 1992 bis 1995 war er Mitglied der Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal. Seit 1995 konzertiert er mit dem Duo "Manantial Musical" (José Antonio Zambrano Rivas und Bettina Schönfelder de Zambrano). Ebenfalls 1995 begann er seine Lehrtätigkeit an der Musikschule Obernburg. Dort unterrichtet er die Fächer Mandoline, Gitarre und Kammermusik und leitet ein Schüler-Zupforchester. Seit 1996 unterrichtet er an der Musikschule Schweinfurt in den Fächern Mandoline, Violine, Gitarre, Musikalische Früherziehung, Musikalische Grundausbildung. Außerdem leitet er das Ensemble "Catatumbo", mit dessen Repertoire er die Musik Lateinamerikas verbreitet. Parallel dirigiert er das Jugendstreichorchester der Musikschule Schweinfurt. Zu seinen vielfältigen Aufgaben zählt auch die Teilnahme als Dozent bei verschiedenen Workshops und Seminaren sowie als Juror bei unterschiedlichen Wettbewerben. Von 1996 bis 2000 leitete er den Mandolinen- und Lautenchor Schweinfurt. In dieser Zeit entstand aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums eine CD u.a. mit eigenen Werken. Seit 2003 komponiert er zunehmend für kleine und größere Besetzungen. Es entstanden 6 Fantasien für Streichorchester und "Das blaue Wunder Planet Erde", eine Symphonische Dichtung für Sinfonieorchester, Chor und Zupforchester. Seit vielen Jahren komponiert er außerdem sehr erfolgreich für kleine und größere Besetzungen. Neben zahlreichen Arrangements entstehen immer wieder neue Werke für Soloinstrumente, Ensembles sowie für Zupf-, Streich- und Sinfonieorchester. Im Jahr 2012 arbeitetet er mit Anette Maiburg und anderen Internationalen Musikern an dem Projekt "Classica Brassileira". Seit 2014 ist er Gast Musiker bei dem Ensemble die Temposünder(Musik der 20- bis 40-iger Jahre) tätig. Seit Juli 2016 dirigiert José Antonio Zambrano Rivas das Landes Zupforchester Rheinland-Pfalz.

Werke:

Amazonas Part.
El Valsecillo
La Danza del Tamunangue
La Flor inocente für Mandoline solo
La calle real!
Merengue
Montana
Preludios concertantes Heft 1
Preludios concertantes Heft 2
Preludios concertantes Heft 3
Rosa Linda
Suite Venezolana
Suite Venezolana
Yurubi

Karl-Heinz Zarius
* 1941

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Werke:

Sommerlied

Alfred Zastrau
* 28.06.1906 in Golzow † 28.07.1981 in Berlin

Die Reifeprüfung bestand Zastrau 1924 in Berlin. Ein Studium der evangelischen Theologie schloss sich an, 1925 brach er das Studium aus, wie er in einem Lebenslauf schrieb, »grundsätzlichen Erwägungen« ab.

Von 1925 bis 1927 studierte er Musik und Musikwissenschaft in Berlin, dieses Studium brach er »aus wirtschaftlichen Gründen infolge des Todes der Mutter« ab, der Vater war im Ersten Weltkrieg gefallen.
Danach arbeitete Zastrau als Landarbeiter, Kanalisationsarbeiter, Siedlungshelfer, Bergwerksarbeiter, Kraftdroschkenfahrer, Hauslehrer, Redaktionsgehilfe, Privatsekretär usw.
1928 begann er erneut ein Studium, diesmal der Germanistik, Musikwissenschaft, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Berlin und Königsberg. Von 1929 bis 1933 wurde er durch die Studienstiftung des deutschen Volkes unterstützt, später erhielt er ein Darlehen vom Studentenwerk. 1935 promovierte er mit einer Arbeit über das Rolandslied zum Dr. phil.

1933/34 war Zastrau Mitarbeiter des Grenzland- und Volkstumswerkes Ostpreußen, später Landesamtsleiter des Bundes Deutscher Osten in Königsberg. Ab Mai 1935 arbeitete Zastrau als Gauvolkstumswart für Ostpreußen und Hauptabteilungsleiter der Nationalsozialistischen Kulturgemeinde in Ostpreußen. Ab März 1936 war er Mitarbeiter der Gaupropagandaleitung (Hauptstelle Kultur) in der Gauleitung Ostpreußen. 1937 siedelte er nach Zerwürfnissen mit NSDAP-Führern nach Göttingen über.
Obwohl er von einem Königsberger Professor für »politisch untragbar« erklärt wurde, erhielt Zastrau Beihilfen der DFG und des Wissenschaftsministeriums.

Nach Auseinandersetzungen mit Parteistellen in Göttingen kam Zastrau nach Halle und erhielt hier ein Stipendium der Hallischen Wissenschaftlichen Gesellschaft aus den Mitteln der Alfred-Rosenberg-Stiftung. Als »politisch untragbar« wurde er von einem Forschungsvorhaben des SS-Ahnenerbes ausgeschlossen. 1939 eingezogen, diente Zastrau zunächst als Kommandant eines Stabsquartiers. Später war er auf den Nordseeinseln Hörnum und Sylt eingesetzt und nahm an Feldzügen in Nordafrika und Sizilien teil.
Durch Einsprüche des Anglisten Hans Weyhe konnte sich Zastrau erst 1943 habilitieren. 1944 wurde er zum Dozenten für Sprachwissenschaften ernannt, jedoch nicht beurlaubt. 1945 verwundet, wurde er im Juni 1945 aus der Gefangenschaft entlassen.
Im Januar 1946 von der Universität Halle entlassen, erhielt er nach kurzer Tätigkeit als Lehrer 1951 einen Lehrauftrag für deutsche Sprach- und Literaturgeschichte an der PH Berlin-Lankwitz. 1954 wurde er Privatdozent an der TU Berlin und dort 1956 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 1961/62 war er Professor in Ankara.
(Quelle: http://www.catalogus-professorum-halensis.de/zastraualfred.html)

Werke:

Dromenon. Vom Ursprung des Singens und Sagens

Hans Zihlmann
* 12.08.1936

An drei Hauptschauplätzen spielte sich das bisherige Leben und Wirken von Hans Zihlmann ab: Marbach, Hitzkirch, Luzern.

Aufgewachsen ist der Lehrerssohn in Marbach. Schon früh kam er mit der Volksmusik in Kontakt; der noch nicht Schulpflichtige begleitete die am Radio gesendeten Ländler auf dem Klavier. Als jüngste Musikanten spielten er und seine Brüder in der Feldmusik mit, die von seinem Vater geleitet wurde. Nach dem Besuch des Lehrerseminars in Hitzkirch (Diplom 1956) waren seine ersten Lehrerstellen im Heimatort und in Kriens, wo er jeweils auch als Organist und Chorleiter wirkte. Daneben besuchte er in Luzern die Akademie für Schul- und Kirchenmusik (wichtige Lehrer: Johann Baptist Hilber und Albert Jenny) und das Konservatorium (Klavier bei Hubert Harry) sowie in Zürich die Musikakademie (Schulmusik). Die letzte Etappe seiner Ausbildung (Kapellmeister und Rhythmik) bildete München, wo er 1971 bis 1973 mit seiner Familie weilte. Doch hatte er vorher (seit 1965) und wieder seit 1973 in Hitzkirch gewohnt und am Lehrerseminar Musik erteilt. Er begleitet die Klassen während ihrer fünfjährigen Seminarzeit und bildet sie so aus, dass sie an der Volksschule ganzheitlichen Musikunterricht erteilen können; neben Singen und Musizieren gehören Musikhören, Bewegen (Tanzen) und musiktheoretische Grundlagen dazu. Aus dieser Lehrtätigkeit sind auch entsprechende Schriften entstanden. Ganz neu bearbeitet kommen seit 1993/94 „Werkhefte Musik für die Volksschule“ heraus, an denen auch Joseph Röösli und Bruno Linggi mitgearbeitet haben. Es sind Schülerhefte, die ergänzt werden durch Leherkommentar und Compact Disc. Des weiteren lehrt der Musikpädagoge in Luzern an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik Dirigieren, sowie am Konservatorium. Hier baute er seit 1974 die Abteilung für rhythmische Erziehung auf, wo LehrerInnen und KindergärtnerInnen in 2jähriger Ausbildung das Diplom für Rhythmik erwerben können. Als Hilfsmittel für diesen Unterricht dient das von ihm und Hermann Siegenthaler herausgegebene Heft „Rhythmische Erziehung“, das im ganzen deutschen Sprachraum benutzt wird.
Als Komponist schafft Hans Zihlmann Auftragswerke für Chöre und für Blasmusik (z. B. Pflichtstücke für Gesangs- und Musikfeste); dazu kommen noch geistliche Musik und Sätze zu Volksliedern. In seiner Tätigkeit als Chorleiter steht die geistliche Musik seit jeher im Zentrum. Der von ihm 1974 gegründete Singkreis Maihof ist einerseits der Kirchenchor der Luzerner Pfarrei Maihof; anderseits gibt er auch jährlich Kirchenkonzerte, die während einer meist im Ausland verbrachten Chorwoche einstudiert werden. Seit 1988 leitet er den Städtischen Konzertverein, drei Jahre später wird er – in den Fußstapfen seiner Lehrer Johann Baptist Hilber und Albert Jenny – Stiftskapellmeister. Der traditionelle Stiftschor sowie das Vokalensemble und das Kammerorchester, die er neu gegründet hat, sollen beitragen, die Dorfkirche als kirchenmusikalisches Zentrum zu erhalten.
(Quelle: Schweizer Chor-Komponisten, Edition Hug 11650)
(Bildquelle: Entlebucher und Emmentaler Musikarchiv)

Werke:

Frisch fröhlich wend wir singen

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