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Betty Bang Mather
* 07.08.1927

Betty Bang Mather, geboren am 7. August 1927 und Autorin von Büchern über die Musik des 18. Jahrhunderts, lernte zunächst das Flötenspiel durch ihren Vater. Sie lehrte an der Universität von Iowa, wo sie im „faculty woodwind quintet“ (Holzbläser-Quintett der Fakultät) spielte.

Betty Bang Mather lebte in sechs Häusern in ihrer Heimatstadt Emporia, Kansas, und besuchte High Schools in Des Plaines, Illinois; South Orange, New Jersey; and Forest Hills (Queens), New York City. Ihren BMus (Bachelor of Music) machte sie am Oberlin Conservatory und ihren Master erhielt sie am Columbia Teachers’ College. Zu ihren Flötenlehrern zählten H. Henry Zlotnik, Harry Peters (ein Oboist, da es zu der Zeit keine Flötenlehrer am Oberlin gab), Arthur Lora, William Kincaid, Jean-Pierre Rampal, Gaston Crunelle, Gustav Scheck, und Roger Mather. In ihren High School- und College-Jahren spielte sie in den Orchestern New York All-City High School Orchestra, Tanglewood Student Orchestra, Oberlin Orchestra, Juilliard Summer Scholarship Orchestra und in der National Orchestral Association. Von 1952 bis 1996 unterrichtete Mather Flöte an der University of Iowa, und einige Jahre lang unterrichtete sie im Team eine Klasse für Spielpraxis des Barock. Die Universität war eine der ersten, die mit Mather einen Flötenprofessor bzw. eine Flötenprofessorin auf Vollzeit anstellte. Sie war auch eine der ersten mit einem aktiven Fakultäts-Holzbläser-Quintett, und die erste, die den PhD in Komposition und den DMA in Musikalischer Darbietung anbot. Sie war auch eine der ersten Universitäten, an der hochqualifizierte Gastkomponisten mit den Studenten arbeiteten, und die erste, die ein Zentrum für neue Musik („Center for New Music“) unterstützte. 1973 heiratete Mather den aus Großbritannien stammenden Wissenschaftler, Ingenieur und Flötenlehrer Roger Mather. Aufgrund Rogers Flöten-Sprechstunden/Workshops an verschiedenen Universitäten und seinem Vorhaben, ein Buch über das Flötenspielen zu schreiben, stellte die UI ihn zunächst auf Teilzeit und dann als „Hilfsprofessor“ an, damit Betty von ihrem hohen Unterrichtspensum entlastet würde. Dadurch hatten beide Zeit für Nachforschungen und fürs Schreiben. Er konzentrierte sich auf Klangerzeugung, sie auf die Musik. Mather hielt Konzerte, Vorlesungen/Vorführungen, Seminare und Workshops in den Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland, England, der Schweiz, China, Taiwan und Neuseeland. Ihre Artikel, Publikationen und Bücher erschienen (in vielen Fällen auch übersetzt) in Japan, Deutschland, Australien, Argentinien, der Schweiz, Neuseeland und den Niederlanden. Ihre Präsentationen und Veröffentlichungen behandeln die Ausweitung des Flötenrepertoires, Barocke und Klassische Präludien und Kadenzen, die Spielpraxis des Barock, Tänze des Barock, ganzheitliche Ansätze des Lernens und der Performanz und die poetischen Orationen in Bachs Flötenmusik. Zur Ehrung ihres Lebenswerks erhielt sie 2012 in den USA den „Lifetime Achievement Award“ von der „National Flute Association (NFA)“.

Werke:

Zur Interpretation französischer Musik zwischen 1675 und 1775

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