Walter Frye

Er ist fälschlich für einen Deutschen angesehen worden, da sein Name (als “Frey” verdeutscht) im Schedelschen Liederbuch (München, mus. 3232) vorkommt. Die ungewöhlich weite Verbreitung einiger seiner Werke beweist, dass sie zu seiner Zeit hoch geschätzt wurden. Über sein Leben ist außer einer Erwähnung bei Hothby absolut nichts bekannt, doch ist es so gut wie sicher, dass er, wie sein Landsmann Robert Morton, mit dem burgundischen Hofe verbunden war. Die Brüsseler Hs. 5557,...

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